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​​BRAINSPOTTING

Brainspotting ist eine fundierte, auf neurobiologischen Erkenntnissen aufgebaute Behandlungstechnik mit vielfältigen Einsatzmöglichkeiten. Ursprünglich zur Behandlung von Traumafolgestörungen entwickelt, ist diese junge Technik nicht nur zur Entlastung in akuten Belastungssituationen hocheffektiv, sondern auch für die Verarbeitung von vergangenen belastenden Erlebnissen.

Auch eignet sie sich hervorragend zur Begleitung kreativer Prozesse und Erweiterung des individuellen Handlungsspektrums, sei es in Partnerschaft oder im Beruf. Ein Brainspot ist ein Punkt im Gesichtsfeld, der eine starke emotionale Reaktion in KlientInnen auslöst (am ehesten vergleichbar mit dem österreichischen Mundartbegriff "Narrenkastl-Schaun").

Die mit dieser Augenpostion verbundene Gehirnaktivität kann bewusste und unbewusste Trauma-Erinnerungen, aber auch Ressourcen, Visionen und kreative Prozesse gezielt aktivieren.

Weitere Infos zur Methode "Brainspotting"

EMDR (Eye Movement Desensitization and Reprocessing)

 

bedeutet Desensibilisierung und Verarbeitung belastender Ereignisse durch Augenbewegungen. EMDR ist eine sehr junge, wissenschaftlich anerkannte neurobiologische Methode und wird in vielen Bereichen hocherfolgreich eingesetzt:

 

Liebeskummer, Schuldgefühle, Selbstwertprobleme, Anspannung, Leistungsblockaden, Kommunikationsstörungen, Trauma/PTBS, Depression, Schmerzen, Angst/Panik, Trauer uvm.

Sehr wirksam kann EMDR auch bei Partnerschaftsproblemen oder anderen zwischenmenschlichen Problemen angewendet werden. Oft reagiert man unverhältnismäßig heftig auf scheinbar harmlose Situationen, weil unsere gekränkten innere Kinder berührt (angetriggert) werden. Mit EMDR werden die belastenden (oftmals kindlichen) Ursprungssituationen entschärft, was zu einem entspannteren Umgang mit früheren Reizthemen und damit zu mehr Harmonie bzw. Authentizität in der aktuellen Situation führt.

Wie wirkt EMDR:

Die linke und rechte Gehirnhälfte werden abwechselnd aktiviert durch Augenbewegungen, Berühung oder Töne. Dadurch wird der Verarbeitungsprozess angestoßen, der durch das belastende Erlebnis blockiert war. Erinnerungen werden neu abgespeichert, die dazugehörigen Gefühle, Gedanken und Verhaltensweisen sind für Betroffene nicht mehr belastend.

EMDR wurde in den 1980er Jahren in den USA von Dr. Francine Shapiro zur Therapie von Traumafolgestörungen entwickelt.

 

Weitere Infos über EMDR unter: www.emdr-fachgesellschaft.at

KOGNITIVE VERHALTENSTHERAPIE

Alleine über die Art wie wir denken, können wir unser Leben positiv oder negativ gestalten, denn unsere inneren Überzeugungen beeinflussen unser Verhalten („Ich muss perfekt sein“, „Mich mag keiner“,…).

 

Unsere Umwelt reagiert auf unser Verhalten und spiegelt uns, wie wir auf andere wirken. Das kann positiv sein, aber auch negativ. Mit Hilfe des sogenannten „sokratischen Dialoges“ werden behindernde innere Überzeugungen, Gedankenfehler oder Glaubenssätze entlarvt und Katastrophenphantasien entschärft.

 

Daraus resultierend werden neue, hilfreiche Gedanken- und Verhaltensmuster entwickelt und geübt, um künftig das Leben oder bestimmte Situationen positiver gestalten zu können.

HYPNOSETHERAPIE

Mit Hilfe von Hypnosetechniken können kreative Teile des Unbewussten angesprochen werden, um neue Wege und Möglichkeiten zur Problemlösung und zur persönlichen Weiterentwicklung zu finden.

 

Ich arbeite nicht mit „Hypnose“ (tiefen Trancezuständen) im herkömmlichen Sinn, denn meist reicht schon das Arbeiten mit inneren Bildern, Visionen und Imaginationen aus, um zu den unerschöpflichen Potenzialen unseres eigenen Geistes vorzudringen. In dieser geistigen „Parallelwelt“ wird es möglich, innere Gelassenheit und Kraft zu finden bzw. aufzubauen, Altlasten loszulassen und neue Visionen und Handlungsmöglichkeiten zu entwickeln.

PROVOKATIVE THERAPIE

Provokative Therapie ist eine Therapieform (entwickelt von Frank Farrelly), in der mit Humor der Widerspruchsgeist und die Eigenständigkeit der Klienten von Anfang an geweckt und entwickelt wird.

Provokative Übertreibung verhilft zu humorvoller Selbstreflexion, stärkt den Mut des Klienten zu ungewöhnlichen Reaktionen und fördert das Selbstvertrauen in die eigene Intuition. Besonders in sehr emotionsgeladenen Momenten in der Paarberatung oder im Einzelsetting kann eine Prise Humor hilfreich sein, um die Emotionen wieder abzukühlen und konstruktiv zu bleiben.

PSYCHOEDUKATION

Psychoedukation bedeutet Information über psychische Prozesse bzw. Hintergründe und kann so manches Problem entschärfen. Zu erfahren: "So wie es mir geht, geht es vielen anderen auch", "Mein Verhalten, meine Gefühle sind völlig normal", "Es gibt einen Namen, für das, wie ich mich fühle bzw. verhalte"  bringt häufig bereits eine große Entlastung und viele Veränderungsmöglichkeiten mit sich.

 

Viele Fehler und Probleme passieren, weil man es eben "nicht besser weiß". Fehlinformationen, falsche Erwartungen an uns selbst, unsere Mitmenschen oder Situationen geben uns schnell das Gefühl zu scheitern.

 

Dabei fehlen oft nur ein paar Informationen über die psychologischen Hintergründe. Psychologisches Wissen hilft, um Situationen, Gedanken, Gefühle, Verhalten, Entwicklungsprozesse besser einzuordnen, sich auf bevorstehende Veränderungen vorzubereiten, mit Krisen besser umzugehen und sein Leben bewußt in die Hand zu nehmen, anstatt sich von den Ereignissen treiben oder überrollen zu lassen.

SYSTEMISCHES COACHING

Der systemische Ansatz geht davon aus, dass jeder Mensch die Lösung für seine Situation in sich trägt. Manchmal ist sie etwas verschüttet, oder es fehlen noch Kompetenzen, um angemessen reagieren bzw. handeln zu können. Beim systemischen Coaching wird herausgearbeitet, welchen Platz man im jeweiligen System (Familie, Beruf, Freunde) einnimmt , was man selbst zum Problem beiträgt und wie man zu einer möglichen Lösung finden kann. Dabei geht es darum, althergebrachte Gedanken- oder Verhaltensmuster zu durchbrechen und Raum für neue Ideen und Handlungen zu schaffen. 

SYSTEMISCHE STRUKTURAUFSTELLUNG (FAMILIEN- und ORGANISATIONSAUFSTELLUNG)

In systemischen Strukturaufstellungen werden Personen und abstrakte Elemente wie Ziele, Hindernisse, Ideen, etc.  im Raum aufgestellt. Personen (Repräsentanten) oder Bodenanker übernehmen dabei die Rolle der einzelnen Teile und werden so aufgestellt, wie sie aus Sicht des Aufstellers (Anliegenbringers)  dem Thema entsprechen.

 

Durch die Empfindungen der aufgestellten Personen kann ein tieferes Verständnis für Zusammenhänge entstehen.  Durch Veränderungen in der Aufstellung werden Lösungen ausprobiert und erarbeitet. Anwendungsgebiete sind Familienthemen (Familienstrukturaufstellungen), persönliche Themen (Leistung, Ziele, Körperliche Symptome, etc.) ebenso wie Organisationsthemen (Teamstrukturaufstellungen, Zielarbeit, Betriebsübergabe etc.).

Im Einzelgespräch nutze ich die Wirkkraft von Aufstellungen häufig mit Hilfe von Bodenankern und als Imaginationen (Aufstellungen in der Vorstellung).

In der Gruppe führe ich Systemische Strukturaufstellungen gemeinsam mit der Energetikerin Manuela Wegerer an der Feelgood Akademie in Ried in der Riedmark durch. Diese Kombination zwischen Aufstellungsarbeit und Energetik ermöglicht eine tiefgreifende und ganzheitliche Bearbeitung der Themen und hat den Vorteil, dass auch die Themen der Repräsentanten mitbearbeitet werden können.

Infos und Anmeldung direkt auf www.feelgood-akademie.at